Vince Ebert – Interview zum 3. Bildungsweg

Humor rezeptfrei

Vince Ebert und Eckart von Hirschhausen als Aufklärer
jeweils sonntags 21:45 präsentieren sie den “Dritten Bildungsweg” im WDR

Interview mit Vince Ebert – telefonisch am 4.7.2012

In „Ebert und Hirschhausen: Der dritte Bildungsweg“: Foto:<br />
WDR/Melanie GrandeZunächst einmal meinen Glückwunsch zur Sendung!

Vince Ebert: Ja, sie ist auch sehr schön geworden. Wir hatten riesigen Spaß dabei und vor allem haben wir wirklich etwas Neues in der deutschen Fernsehlandschaft geschaffen…

Ein Physiker und ein Mediziner…

Vince Ebert: (lacht) Eine Top-Kombination. Und darüber machen wir natürlich auch Scherze. Der Physiker ist ja dafür bekannt, dass er über sehr wenige Dinge sehr genau Bescheid weiß und der Mediziner über sehr viele Dinge nicht ganz so genau. Wir kabbeln uns da gegenseitig und bauen damit ein Spannungsfeld auf, in dem wir agieren.

Ich bin auch Physiker….

Vince Ebert: Da kennen Sie ja das Leid mit den Medizinern. Mit der Mathematik und Statistik haben sie es ja nicht so. Ich kenne einen bayerischen Arzt, der fragt sich, wie ein sein kann, dass die CSU in seinem Wahlkreis 70 % der Stimmen bekommt, obwohl die Wahlbeteiligung nur bei 60 % liegt.

Was war das Thema Ihrer Diplomarbeit?

Vince Ebert: IR- und Raman-spektroskopische Untersuchungen an ferroelektrischen Betain-Mischkristallen. Ein echtes Knallerthema! Das Studium hat mir großen Spaß gemacht, weil man die großen Zusammenhänge lernt und Fragen nachgeht, die mich auch in meinen jetzigen Programmen beschäftigen. Warum wird es nachts dunkel? Wieso ist der Himmel blau? Warum darf man keinen gelben Schnee essen? Auf der Bühne versuche ich, die Physik so zu erklären, dass man auch für sein Leben und seine Geisteshaltung etwas davon ableiten kann. In der Wissenschaft muss man sich ja auf ein extremes Spezialgebiet konzentrieren, und wenn man Glück hat, kommt etwas dabei heraus, was die Welt interessiert. Ich bin nicht so detailverliebt und wäre ein schlechter Wissenschaftler geworden.

In „Ebert und Hirschhausen: Der dritte Bildungsweg“; WDR/Melanie Grande

In „Ebert und Hirschhausen: Der dritte Bildungsweg“; WDR/Melanie Grande

Nun sind Sie in die Medien abgewandert.

Vince Ebert: Eigentlich bin ich in der Erwachsenbildung tätig. Dieser Drang, den Menschen nahe zu bringen, worum es in der Wissenschaft eigentlich geht, ist bei mir sehr ausgeprägt – und genau wie mein Freund und Moderationskollege Eckart von Hirschhausen benutze ich den Humor, um Menschen Zusammenhänge zu erklären, die sie hoffentlich interessieren.

Dann sind Sie mehr bei Voltaire gelandet als bei Lanz.

Vince Ebert: Genau. Mein aktuelles Programm heißt ja auch „Freiheit ist alles“ und ist extrem aufklärerisch.

Wie ist es Ihnen gelungen, diese Sendung im Fernsehen durchzudrücken, wo da doch der Quotendruck herrscht.

In „Ebert und Hirschhausen: Der dritte Bildungsweg“; Foto: WDR/Melanie Grande

In „Ebert und Hirschhausen: Der dritte Bildungsweg“; Foto: WDR/Melanie Grande

Vince Ebert: Es war ein gutes Stück Überzeugungsarbeit nötig, Aber zum Glück trennen die Wissenschaft- und Unterhaltungsredaktionen nicht mehr streng, sondern gehen wie der WDR mit dem „Dritten Bildungsweg“ neue Wege und lassen uns auch sehr viele Freiheiten.

Die Physiker gelten ja als die intelligentesten von allen…

Vince Ebert: (lacht) Das Problem ist, jeder glaubt mitreden zu können, wenn es um Kernenergie, Gentechnik oder Stammzellenforschung geht. Zum großen Teil sitzen ja sogar Geisteswissenschaftler und Theologen in Ethikräten und entscheiden, ob diese Technologien verboten werden. Das finde ich sehr absurd. Was kann ein katholischer Abt Profundes zur Stammzellenforschung sagen? Etwa, weil sich Mönche durch Zellteilung vermehren?

Mit solchen Leuten müssen Sie sich aber nun ja herumschlagen.

Vince Ebert: Die einzige Chance, denen auch beizukommen: Humor. Wenn man zu ernsthaft wird, nehmen es die Leute nicht an. Humor ist eine wichtige Waffe im Kampf gegen die Ignoranz.

Sie verkneifen sich die Ironie?

Vince Ebert: Ich muss echt aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr aufrege. Ich will ja nicht missionieren, anderen meinen Willen aufdrängen. Jeder darf ja denken, was er will. Da sind wir wieder beim Thema Freiheit.

Wer ist jetzt eigentlich verrückt: Sie oder die Welt?

Vince Ebert: Puh (lacht). Eine spannende Frage. Ich glaube, Richard Feynman hat gesagt, wer ein Leben lang Physik betreibt und darüber nicht verrückt wird, hat überhaupt nichts verstanden.

Sie sind ein bisschen verrückt geworden?

Vince Ebert: Ich finde, überhaupt nicht. Aber jeder Verrückte denkt ja, dass er normal ist. Mir macht es einfach Spaß, die Dinge unter einem anderen Blickwinkel zu sehen. Ich hinterfrage auch gern Konsens-Meinungen. Da hilft es manchmal zurückzudenken, was haben wir vor 100 Jahren geglaubt. Über nicht wenige Meinungen von damals lachen wir heute. Warum soll es in 100 Jahren nicht genauso sein. Wir leben zwar heute in einer aufgeklärteren Gesellschaft, aber wir haben dennoch unsere Tabu-Themen. Ich bin froh, dass ich mich mit der einen oder anderen provokanten These in die Sendung hineingeschmuggelt habe.

in "Wissen vor 8"; Foto: ARD/Willi Weber

in "Wissen vor 8"; Foto: ARD/Willi Weber

Es bleibt ja nicht bei der Medizin oder Physik. Es gibt ja immer wieder Themen, die in die Politik hineingreifen.

Vince Ebert: In der zweiten Sendung ging es um das Thema Geld. Da rechne ich z. B. vor, was es mit dieser berüchtigten Schere zwischen arm und reich auf sich hat und ob die Ärmsten wirklich immer ärmer werden. Und wissen Sie was? Die Schere zwischen reich und arm ist in Wahrheit eine Grillzange.

Das wird eine Systemfrage.

Vince Ebert: Stimmt. Wissenschaft ist wahnsinnig subtil und auch subversiv. Weil sie oft Dinge herausfindet, die unseren lieb gewonnenen Weltbildern widersprechen.

Die Menschen haben ja nun Probleme mit der Exponentialfunktion, dem ungezügelten Wachstum. Das geht bei den Zinseszinsen los.

Vince Ebert: Genau. Wir haben ja alle Probleme damit, selbst wenn man weiß, was eine Exponentialfunktion ist. Selbst wenn man sich mit Zahlen auskennt, verschätzt man sich Wir sind wohl immer noch Neandertaler in Hugo-Boss-Anzügen. Der Umgang mit Zahlen, mit Wahrscheinlichkeiten, Statistiken ist ja evolutionsbiologisch eine relativ neue Erfindung.

Sehen Sie das auch so, dass die Zinseszins-Politik nur zum Finanzcrash führen kann?

Vince Ebert: Das habe ich auch in der Sendung zum Thema Geld deutlich gemacht. Haben Sie schon einmal etwas vom so genannten Josefs-Pfennig gehört? Wenn Josef zur Geburt Christi einen Cent angelegt hätte, wie viel Geld hätte er dann heute? Man denkt vielleicht, ein paar Millionen, vielleicht auch ein paar Milliarden. Die richtige Antwort ist: Es würde einem Goldklumpen entsprechen, der mehr wiegt als unser gesamtes Sonnensystem. Gleiches gilt natürlich auch für Schulden.

Fühlen Sie sich manchmal wie Don Quijote, der gegen Windmühlenflügel ankämpft?

Vince Ebert: Ein bisschen schon, wenn man sieht, welche Mythen noch herumgeistern und was die Leute glauben. Aber auf der anderen Seite kommen die Leute auch bei meinen Programmen nach der Show zu mir und freuen sich, dass ich die Dinge mal aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet habe. Die Leute sind nicht so doof, wie sie von den Fernsehmachern gesehen werden.

Wie sehen Sie das Problem der Bevölkerungsexplosion?

Vince Ebert: Betrachtet man sich aktuelle Zahlen, dann sieht man, dass die die Weltbevölkerung zwar weiter wächst, aber die Wachstumsrate ist eindeutig fallend. Wenn dieser Trend anhält, wird sich die Weltbevölkerung bei 9 Mrd. einpendeln. Und spätestens wenn jeder Haushalt einen Fernseher hat, dann sitzen die Leute eh lieber vor der Glotze als Kinder zu zeugen.

in "Wissen vor 8"; Foto: ARD/Willi Weber

in "Wissen vor 8"; Foto: ARD/Willi Weber

Wie sehen Sie die Chancen für die Menschheit?

Vince Ebert: Positiv! Wenn man sich Indikatoren des Wohlstands anguckt, Kindersterblichkeit, Altersentwicklung, Einkommen pro Kopf, dann sagen diese Zahlen genau das Gegenteil von dem, was wir befürchten. Alle glauben, es wird immer schlimmer. Tatsächlich ist es aber so, dass sich weltweit alle Faktoren verbessern, vielleicht nicht ganz so schnell wie erwartet. Ich bin kein Freund von diesem Katastrophenszenario, dass wir unsere Welt gegen die Wand fahren.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Recht haben.

Vince Ebert: Es ist natürlich noch viel zu tun. Aber wenn man sich überlegt, was wir allein in den letzten 200 Jahren erfunden haben an Dingen, die unser Leben wirklich verbessert haben – wie sich bei der Nahrungsmittelproduktion die Erträge gesteigert haben, da könnten wir auch noch neun Milliarden Menschen satt kriegen. Dazu kommen all die Erfindungen in der Medizin, vom Schmerzmittel bis zur Transplantation. Ich glaube, dass die Menschheit sehr kreativ ist und Ideen entwickelt, wenn es zu Problemen kommt. Ein Beispiel: Vor 150 Jahren haben die Leute geglaubt, das schlimmste Problem in den Großstädten ist der Pferdemist. Die sind quasi drin versunken. Mit der Entwicklung des Automobils war das Problem komplett gelöst. Es gibt diesen schönen Spruch: Die Steinzeit ist nicht zu Ende gegangen, weil es keine Steine mehr gab. Unsere Enkel und Urenkel werden wahrscheinlich darüber lachen, dass wir uns in unserer heutigen Zeit Gedanken über Erdöl gemacht haben.

Wem trauen Sie?

Vince Ebert: Erstmal niemandem. (lacht) Dieses kritische, skeptische Hinterfragen ist ein Teil von mir. Wenn eine Idee gut klingt, will ich es genauer wissen. Ich traue den Zahlen.

Wie sieht es mit der Gretchenfrage bei Ihnen aus?

Vince Ebert: Ich kann mit Religion nichts anfangen. Aber wenn ich sagen würde, ich bin ein Atheist, wäre ich ja auch ein Gläubiger. Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass es so etwas wie einen Schöpfer gibt. Und wenn ich nach meinem Tod Gott gegenüberstehe, dann sage ich: Ja, eins zu null für Dich.

Der Freiheitsbegriff spielt ja in Ihren Programmen eine große Rolle. Wie steht es denn um Ihren persönlichen Freiheitsdrang?

Vince Ebert: Es ist mir – auch in meinen Programmen – wichtig zu sagen, dass es die absolute Freiheit nicht gibt. Freiheit bedeutet immer, einen Preis zu zahlen. Jeder muss für sich herausfinden, wie wichtig einem die Freiheit ist. Ich bin wahnsinnig privilegiert, als Selbständiger zu arbeiten, jeden Abend auf die Bühne zu gehen und mit meiner Leidenschaft Geld zu verdienen. Aber es kann ja auch passieren, dass mich keiner sehen will und ich vor zehn Leuten spielen muss. Aber diese Freiheit, mich ausleben zu können, ist mir wichtiger als materielle Sicherheit.

Haben Sie sich je auf eine feste Beziehung eingelassen?

Vince Ebert: Ja, ich bin verheiratet. Und jetzt stehe ich mit meiner Frau Valerie Bolzano auch zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera: Im „3. Bildungsweg“ spielt sie meine Assistentin. Nach den Drehtagen schauten wir uns an und sagten: Eigentlich war es so wie immer. Wahrscheinlich läuft es bei uns zu Hause genauso ab…

in "Wissen vor 8"; Foto: ARD/Willi Weber

in "Wissen vor 8"; Foto: ARD/Willi Weber

Wie haben Sie das geschafft eine Frau abzukriegen?

Vince Ebert: (lacht) Eine Frau zu angeln als Physiker? Ich bin eigentlich ein harmoniebedürftiger, guter Beziehungsmensch. Man kann ja trotzdem seine Freiheiten ausleben. Mit der Monogamie habe ich keine Probleme und wir haben zwar keine Kinder, dafür aber zwei Katzen.

Wie kommen Sie mit Routine klar?

Vince Ebert: Ich brauche meine tägliche Routine, um dann rumspinnen zu können. Ich mag es, morgens aufzustehen, meinen Kaffee zu machen, mich an den Schreibtisch zu setzen und dann kreative Gedanken zu entwickeln. So absurd es klingt, ist diese Routine für mich Voraussetzung.

Sie haben einen Raum für sich allein, wo Sie die Tür schließen können?

Vince Ebert: Genau.

So eine Art Panic-Room?

Vince Ebert: So schlimm ist es nicht. Aber ich kann in meinem direkten Umfeld am besten arbeiten. Am besten bin ich, wenn ich meine Rituale zu Hause habe.

Aber der Womanizer waren Sie nicht?

Vince Ebert: Nö. Aber auch da nicht der klassisch Verdruckste. Wissen Sie übrigens, wie man einen extrovertierten von einem introvertierten Physiker unterscheiden kann? Der extrovertierte guckt beim sprechen nicht auf seine sondern auf ihre Schuhe.

Wo Sie so auf Zahlen abfahren – wie sieht es da mit der Gefühlswelt aus? Können Sie die zeigen?

Vince Ebert: Ich stehe eher auf der rationalen Seite, was ja auch einen Charme haben kann. Ich bin keiner, der sich vor einen Sonnenuntergang stellt und sagt „Och, guck mal wie schön“. Ich sage eher „guck mal, wie toll sich die Spektrallinien aufspalten; das ist doch super“. Meine Frau muss wirklich Humor haben.

Für den Sex brauchen Sie aber keine Betriebsanleitung oder dass Sie überlegen, wie gerade die Hormone arbeiten.

Vince Ebert: Nein. Das hat die Evolution schon ganz gut eingerichtet.

Wen lassen Sie nah an sich heran. Wen lassen Sie in Ihr Haus, und wer bleibt im Vorgarten?

Vince Ebert: Ich habe einen sehr engen und kleinen Freundeskreis, aber keine Berührungsängste, Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen. Was bei meiner Bühnentätigkeit auch ziemlich hinderlich wäre. Aber ich muss auch nicht auf jeder Hochzeit tanzen.

Wie sieht es mit Ihren Ängsten aus?

Vince Ebert: Ich bin ein relativ angstfreier Typ. Es schockt mich z. B. nicht, dass nach dem Tod alles vorbei sein könnte. Für viele ist das ja ein schlimmer Gedanke. Wenn alles vorbei ist, krieg ich es ja eh nicht mehr mit.

Allerdings ist Ihre Haltung auch nicht: Nach mir die Sintflut.

Vince Ebert: Viele wollen ja die Welt verbessern, entwickeln tolle Konzepte und versucht, Utopien zu verwirklichen. Ich versuche, meine fünf, sechs Leute um mich herum gut zu behandeln. Wenn das jeder machen würde, wäre die Welt viel angenehmer.

Sie sind dann mehr beim kategorischen Imperativ angelangt?

Vince Ebert: Genau. Das ist eine sehr schöne Lebensphilosophie.

Was bringt Sie auf die Palme?

Vince Ebert: Heuchelei und Doppelmoral – wenn Leonardo DiCaprio mit seinem Privatjet zum Weltgipfel fliegt und dafür wirbt, dass wir doch ein wenig mehr verzichten sollten. Was mich am meisten auf die Palme treibt, ist, dass solche Leute auch noch als glaubwürdig eingestuft werden. Wein saufen und Wasser predigen, das findet man nicht nur in der Kirche, sondern auch bei den Umweltgurus. Das nervt mich total.

Bei den Politikern ist es ja nicht anders.

Vince Ebert: Aber bei denen weiß man’ s (lacht).

Bei Ihnen könnte man eine leichte Form der Besessenheit feststellen?

Vince Ebert: Nun ja.. ich kann aber auch wunderbar abschalten. Wenn wir in den Urlaub fahren, fahre ich spätestens nach einem Tag total runter und entspanne. Über diese Fähigkeit bin ich sehr froh.

Können Sie sich vor lauter Ideen auch verzetteln?

Vince Ebert: Eigentlich bin ich ein sehr strukturierter Typ. Die Leute kommen ja in meine Programme, um die Wissenschaft so aufbereitet zu bekommen, dass sie danach auf einer Party mit ihrem Wissen protzen können. Wenn Sie in ihrem Freundeskreis Teile des Programms nacherzählen und bestimmte Gedankengänge zitieren, hab‘ ich einen guten Job gemacht.

die astrologischen Basisdaten von Vince Ebert gibt es hier

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Interviews, Unterhaltung abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Vince Ebert – Interview zum 3. Bildungsweg

  1. Uwe Filthaut sagt:

    Die astro.com – Datenbank verlinkt das Interview in Ihrer Datenbank:

    http://www.astro.com/astro-databank/Ebert,_Vince

Kommentar verfassen